Der Aufwand im Stall entsteht meist durch:
Vieles davon passiert automatisch. Es wird nachgestreut, obwohl noch brauchbares Material vorhanden wäre. Beim Ausmisten wird oft mehr entfernt als nötig.
Mit Strohpellets verändert sich genau das:
Gerade am Anfang unterschätzt man, wie stark sich das auf den Ablauf auswirkt.
Der Unterschied zeigt sich eben nicht im Preis pro Sack, sondern im täglichen Umgang mit dem Material.
Strohpellets werden als Einstreu im Stall eingesetzt und ersetzen loses Stroh. Sie bestehen aus gepresstem, getrocknetem Stroh und werden trocken eingebracht. Das Material ist kompakt und gleichmässig.
Aus der Praxis zeigen sich oft folgende Bereiche:
Diese Werte sind Richtwerte. Sie hängen stark vom Stall und der Nutzung ab.
Mit normalem Stroh wird oft regelmässig nachgestreut – auch dann, wenn noch brauchbares Material vorhanden wäre. Beim Ausmisten wird vieles entfernt, das eigentlich noch trocken ist. Mit Strohpellets verändert sich das deutlich:
Oft sieht man schon nach ein paar Tagen, dass weniger Material bewegt wird und der Ablauf ruhiger wird.
Typische Fehler am Anfang:
Am Anfang wird oft noch wie mit normalem Stroh gearbeitet. Dann zeigt sich der Effekt nicht vollständig.
Was sich bewährt hat:
Die Umstellung braucht etwas Gefühl. Auch Stallklima, Nutzung und Tierverhalten spielen eine Rolle.
Oder arbeitet man einfach anders? Genau hier zeigt sich der Unterschied. Es geht nicht darum, weniger Material einzusetzen, sondern gezielter damit zu arbeiten.
Im Alltag merkt man schnell, dass nicht mehr die ganze Fläche bearbeitet werden muss, sondern nur einzelne Stellen. Achte einmal darauf, wie viel Material du heute eigentlich unnötig bewegst.
→ Entsteht mit Strohpellets im Stall wirklich weniger Mist?
→ Arbeitsaufwand im Stall mit Strohpellets: Was sich wirklich verändert?

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