Strohpellets im Stall: Lohnt sich der Einsatz wirklich?

Zurück | Pellets als Einstreu | 30.03.2026

Strohpellets im Stall: Lohnt sich der Einsatz wirklich?

Du streust nach. Du mistest aus. Und am nächsten Tag beginnt alles wieder von vorne.

Am Anfang schaut man oft auf den Preis pro Sack. Mit der Zeit merkt man, dass die eigentliche Rechnung im Alltag passiert.

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Wo im Stall wirklich Zeit und Aufwand verloren geht

Der Aufwand im Stall entsteht meist durch:

  • Nachstreuen
  • Ausmisten
  • tägliche Routine

Vieles davon passiert automatisch. Es wird nachgestreut, obwohl noch brauchbares Material vorhanden wäre. Beim Ausmisten wird oft mehr entfernt als nötig.

Was sich mit Strohpellets grundlegend verändert

Mit Strohpellets verändert sich genau das:

  • Die nassen Stellen werden sichtbar und die trockenen Bereiche bleiben liegen.
  • Feuchtigkeit wird nicht verteilt, sondern lokal gebunden.
  • Du arbeitest nicht mehr automatisch, sondern gezielt.

Gerade am Anfang unterschätzt man, wie stark sich das auf den Ablauf auswirkt.
Der Unterschied zeigt sich eben nicht im Preis pro Sack, sondern im täglichen Umgang mit dem Material.

Was sind Strohpellets als Einstreu eigentlich?

Strohpellets werden als Einstreu im Stall eingesetzt und ersetzen loses Stroh. Sie bestehen aus gepresstem, getrocknetem Stroh und werden trocken eingebracht. Das Material ist kompakt und gleichmässig.

  • weniger Volumen beim Einstreuen
  • gezielte Feuchtigkeitsaufnahme
  • klare Struktur im Stall

Die wichtigsten Vorteile im Stallalltag

  • gezielter Einsatz statt flächiges Streuen
  • weniger Streuverlust
  • tieferes Mistvolumen
  • ruhigerer Ablauf
  • weniger häufiges Nachstreuen

Was sich in der Praxis verändert

Aus der Praxis zeigen sich oft folgende Bereiche:

  • Mistvolumen etwa 20 bis 40 Prozent tiefer
  • Materialverbrauch etwa 10 bis 30 Prozent tiefer
  • Arbeitsaufwand etwa 10 bis 25 Prozent geringer

Diese Werte sind Richtwerte. Sie hängen stark vom Stall und der Nutzung ab.

Stroh vs. Strohpellets im direkten Vergleich

Mit normalem Stroh wird oft regelmässig nachgestreut – auch dann, wenn noch brauchbares Material vorhanden wäre. Beim Ausmisten wird vieles entfernt, das eigentlich noch trocken ist. Mit Strohpellets verändert sich das deutlich:

  • Die nassen Stellen sind klar erkennbar.
  • Trockene Bereiche bleiben stabil.

Oft sieht man schon nach ein paar Tagen, dass weniger Material bewegt wird und der Ablauf ruhiger wird.

Warum Strohpellets am Anfang oft nicht richtig funktionieren

Typische Fehler am Anfang:

  • zu viel Einstreu auf einmal
  • zu schnelles Nachstreuen aus Gewohnheit
  • flächiges Auflockern der ganzen Fläche

Am Anfang wird oft noch wie mit normalem Stroh gearbeitet. Dann zeigt sich der Effekt nicht vollständig.

So funktioniert der Umstieg im Alltag

Was sich bewährt hat:

  • punktuell arbeiten statt flächig
  • trockene Bereiche bewusst liegen lassen
  • der Fläche Zeit geben, sich zu stabilisieren

Die Umstellung braucht etwas Gefühl. Auch Stallklima, Nutzung und Tierverhalten spielen eine Rolle.

Wird wirklich weniger nachgestreut?

Oder arbeitet man einfach anders? Genau hier zeigt sich der Unterschied. Es geht nicht darum, weniger Material einzusetzen, sondern gezielter damit zu arbeiten.

Im Alltag merkt man schnell, dass nicht mehr die ganze Fläche bearbeitet werden muss, sondern nur einzelne Stellen. Achte einmal darauf, wie viel Material du heute eigentlich unnötig bewegst.

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Jonathan Bumann von AgriPellets

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